von der Emilia Romagna über die Adria nach Amalfi.

Die Reise quer durch das wunderschöne Land Italien 2016 startete (von der Anreise aus Norddeutschland mal abgesehen) in dem kleinen Städtchen Brescello nördlich von Parma direkt am Po. Vermutlich es es den wenigsten ein Begriff ... außer, man kann sich (so wie ich) für die alten Schwarz-Weiß-Klassiker von Don Camillo und Peppone begeistern, denn diese wurden genau hier gedreht. Kirche und Rathaus sind noch in dem selben Zustand, wie damals in den 1960ern.

Nach Brescello ging die Tour (inspiriert durch die wunderbaren Bücher von Chiara Ravenna) weiter auf der Emilia-Romagner, bis rüber an die Adria-Küste bei Ravenna. Gefrühstückt wurde in einem kleinen Cafe in Gualtieri, einem kleinen Dorf. Nächster Halt war dann Parma, eine Stadt die überall nach allen italienischen Leckereien duftet. Mit dem Sonnenuntergang werden in der Altstadt dann auch die Straßen gesperrt und von den vielen Restaurants mit Tischen und Stühlen besetzt. Weiter ging es dann über Reggio Emilia (sehr gutes und freies WLAN in der ganzen Stadt) und Maranello (in der Ferrari-Stadt habe ich nur zwei italienische Sportwagen gesehen ... und rund 15 Porsche) zum Shoppen nach Modena. Gut wenn man hier mit Auto da ist und noch freine Stauraum hat. Die Auswahl an Mode-Labels ist gigantisch.

Von Ravenna aus lassen sich tolle Tagestouren starten. Z.B. in die Berge bei Barsighella. Alternativ gibt es auch mehr oder weniger volle Strände südlich von Ravenna. Weiter in Richtung Süden, immer entlang der Adria, ging es nach Rimini, dem Ibiza der italienischen Küste. Zum Glück hatte ein kräftiges Gewitter die zig tausenden Touris vom Strand verjagt, so, dass es angenehm ruhig war. Viele Kilometer weiter südlich gab es dann in der Provinz Foggia einen längeren Aufenthalt. Diese Region beim Gargano, einem Vorgebirge Apuliens, gehört meiner Meinung nach zu den schönsten Küstengebieten des Landes. Ich würde es sogar jeder Zeit der Amalfi-Küste vorziehen, da es nicht so überlaufen ist. Zu den schönsten Orten zählen dort Peschici und Vieste.

Die Adria im Rücken ging es dann rüber nach Pompei und Neapel. Von hier aus gab es Tagestouren auf den Vesuv, an die Amalfi-Küste, zum Baden nach Paestum und auch auf die Insel Capri. Selbstverständlich inklusive einem Besuch in der blauen Grotte. Für eine Besichtigung der Amalfi-Küste sollte man wirklich zwingend auf das Auto verzichten und ein Boot nehmen. Von Salerno bis zur Spitze der Landzunge gab es keinen einzigen Parkplatz.

Den letzten Stop gab es denn an der Badewanne der Bayern, also am Gardasee. Irgendwas muss auf der Fahrt von Neapel nach Bardoline allerdings mit meinem Italienisch passiert sein. Denn hier konnte man mich plötzlich in der eigentlichen Landessprache nicht mehr richtig verstehen. Allerdings sprachen die meisten Einwohner dort absolut perfekt bayrisch, fuhren und schimpften dabei wie echte Deutsche, und tranken auch nur noch deutsches Bier. Gruselig.

Wieder zuhause in Norddeutschland hatte der Wagen gute 5.500 km mehr auf dem Buckel, und im Gepäck rund 3.500 Fotos auf den Speicherkarten. 

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Orte: Agropoli, Amalfi, Anacapri, Assenza, Barbiano, Bardolino, Brenzone sul Garda, Brescello, Cagnano Varano, Capri, Carpino, Cetara, Conca del Marini, Ercolano, Faenza, Foce Verano, Gualtieri, Ischitella, Laurito, Licinella-Torre die Paestum, Lido di Dante, Lido di Spina, Maiori, Maranello, Massa Lubrense, Mattinata, Meta, Minori, Modena, Napoli, Narni, Orvieto, Parma, Peschici, Piano di Sorrento, Poggio Imperiale, Pempei, Porto Corsini, Positano, Praiano, Ravenna, Reggio Emilia, Rimini, Salerno, Sannicandro Garganico, Sorrento, Torre del Greco, Trecase, Vico del Gargano, Vico Equense, Vieste und Vietri sul Mare.